Unsere Vereinssatzung

 Satzung
§1 Name, Sitz, Eintragung
1. Der Verein führt den Namen Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik in Eutin e.V.
2. Er hat seinen Sitz in Eutin und ist unter der Nummer VR 436 in das Vereinsregister
eingetragen.


§2 Zweck
1. Der Verein dient der ideellen und materiellen Förderung moderner Erziehungsmethoden auf

Grundlage der Pädagogik Rudolf Steiners.
2. Zur Durchführung des Vereinszwecks werden die wissenschaftlichen Grundlagen der
Waldorfpädagogik und die praktischen Erfahrungen der Waldorfkindergärten und
Einrichtungen zur Vorschulerziehung gepflegt und verbreitet, sowie eine
Waldorfkinderspielgruppe bzw. ein Waldorfkindergarten gegründet und unterhalten
bzw. auf Dauer betrieben. Diese Einrichtungen stehen allen Kreisen der Bevölkerung
offen.
3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige bzw. mildtätige
Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
4. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke.


§3 Gemeinnützigkeit
1. Der Verein ist gemeinnützig.
2. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
4. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei
ihrem Ausscheiden oder bei Aufhebung des Vereins keine Anteile an Vereinsvermögen.


§4 Mitgliedschaft und Aufnahme
1. Mitglied des Vereins können alle natürlichen und juristischen Personen werden,
welche die Ziele des Vereins bejahen und unterstützen wollen.
2. Die Aufnahme, über die der Vorstand zu entscheiden hat, wird von diesem schriftlich
bestätigt. des Vereins besuchen, mit dem Ende des Kindergartenbesuchs möglich.

3. Die Erziehungsberechtigten der Kinder, die die Einrichtungen des Vereins besuchen,
können Vereinsmitglieder werden.


§5 Austritt
1. Die Kündigung der Mitgliedschaft muss dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist
von einem Monat zum Quartalsschluss des Kalenderjahres schriftlich angezeigt
werden.
2. Abweichend hiervon ist eine Kündigung der Mitgliedschaft für die
Erziehungsberechtigten der Kinder, die die Einrichtungen des Vereins besuchen, mit
dem Ende des Kindergartenbesuchs möglich.


§6 Ausschluss
1. Gelangt ein Vereinsorgan zu der Überzeugung, dass eine Mitgliedschaft nicht mehr im
Einklang mit dem Bestreben des Vereins steht, so kann diese nach Anhörung des
Mitgliedes durch einmütigen Beschluss des Vorstandes beendet werden.


§7 Organe
1. Organe des Vereins sind Mitgliederversammlung, Vorstand und Mitarbeiterkollegium.


§8 Mitgliederversammlung
1. Nach Ablauf eines Geschäftsjahres wird eine ordentliche Mitgliederversammlung vom
Vorstand durch schriftliche Einladung (per Brief oder E-Mail) unter Bekanntgabe der
Tagesordnung einberufen.
2. Aus wichtigem Anlass kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung
vom Vorstand einberufen werden. Dieses muss außerdem geschehen, wenn
mindestens ein Drittel der Mitglieder unter Angabe des Zwecks schriftlich die
Einberufung verlangen.
3. Die Einladung zu einer Mitgliederversammlung wird spätestens zwei Wochen im
voraus abgeschickt.
4. Anträge, die auf der Mitgliederversammlung behandelt werden sollen, sind spätestens
drei Tage vor der Versammlung dem Vorstand zuzuleiten (Poststempel).
5. Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt ein Mitglied des Vorstandes.
6. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen
wurde. Sie fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der erschienenen
stimmberechtigten Mitglieder, es sei denn, eine andere Mehrheit ist in der Satzung für
bestimmte Beschlüsse ausdrücklich vorgeschrieben.
7. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder.
8. Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über folgende Aufgaben:
a) Erörterung und Beschlussfassung über den vom Vorstand vorgelegten
Jahresbericht, die Jahresrechnung und den Prüfbericht über das vergangeneArbeitsjahr sowie über den Haushaltsplan für das laufende Arbeitsjahr.
b) Entlastung, Bestätigung und Wahl des Vorstandes.
c) Wahl eines oder mehrerer Kassenprüfer, die dem Vorstand nicht angehören dürfen.
d) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge.
9. Satzungsänderungen des Vereins bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der
anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.


§9 Vorstand
1. Die Amtszeit des Vorstandes beträgt drei Jahre. Wiederwahl ist möglich. Die jeweils
amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit solange im Amt,
bis ihre Nachfolger gewählt sind und ihr Amt antreten können.
2. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er gibt sich eine
Geschäftsordnung und Aufgabenverteilung selbst.
3. Formale Satzungsänderungen, die von einer zuständigen Behörde verlangt werden,
kann der Vorstand vornehmen.
4. Der Vorstand besteht aus mindestens vier maximal sieben Mitgliedern. Das
Mitarbeiterkollegium ist im Vorstand mit einer Person vertreten.
5. Vorstand nach § 26BGB sind zwei vorsitzende Vorstandsmitglieder gemeinsam. Diese
beiden werden vom Gesamtvorstand nominiert.
6. Der Vorstand kann für seine Tätigkeit eine angemessene Vergütung im Rahmen der
„Ehrenamtspauschale“ (§3 Nr. 26a EStG) erhalten, sofern dies im Rahmen der
haushaltsrechtlichen Möglichkeiten liegt.


§10 Mitarbeiterkollegium
1. Das Mitarbeiterkollegium gestaltet das Leben der jeweiligen Einrichtungen des
Vereins auf Grundlage der Waldorfpädagogik.
2. In allen pädagogischen Fragen ist das Mitarbeiterkollegium autonom (auch bei
Aufnahme eines Kindes). Auf Wunsch begründet der Pädagoge dem Vorstand seine
Entscheidung.


§11 Beschlüsse
1. Beschlüsse von Vereinsorganen werden protokolliert und sind für diese bindend.
2. Sie werden vom Protokollführer und dem Vorsitzenden bzw. Gesprächsleiter
unterzeichnet.
3. Die Protokolle stehen den Mitgliedern der betreffenden Vereinsorgane zur Einsicht
zur Verfügung.


§12 Jahresrechnung
1. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Das Kindergartenjahr beginnt am
01. August und endet am 31. Juli.

 

§13 Auflösung des Vereins
1. Einen Beschluss, der den Verein auflöst, kann die ordnungsmäßig einberufene
Mitgliederversammlung nur mit einer Mehrheit von drei Viertel der Stimmen fassen,
wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sind'
2. Ist die erste Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so muss der Vorstand
frühestens nach einer Woche, jedoch spätestens nach drei Wochen eine weitere
Mitgliederversammlung einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der
erschienen Mitglieder beschlussfähig
3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen
Zweckes fällt das Vereinsvermögen an die Internationale Vereinigung der
Waldorfkindergärten, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke
zu verwenden hat.
Eutin, den 30. September 1987
geändert am 02. Dezember 1987
geändert am 28. September 1988
geändert am 21. Oktober 1992
geändert am 21. September 1994
geändert am 11.Oktober 2017